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Angekommen …

Blogbuch der Toffee, Blogzeit: Mai 2015

Mein erster Eindruck von meinem neuen Zuhause war durchaus positiv. Da war ein Wasser- und ein Futternapf, einen Garten gab es und eine Bütte mit Holzpellets für mein Pipi. Fast so, wie ich es gewohnt war von meinem ersten Rudel. Super! Da kann ja nichts schief gehen, dachte ich. Als dann noch zur bekannten Futterzeit das gleiche Futter wie bisher in den Napf kam, war ich glücklich! Das war meine größte Sorge gewesen, dass mein Futter nicht da sein könnte. Ich liebe Futter! Und ich konnte mein neues Rudel zum ersten Mal richtig verblüffen: Ich habe zu fressen begonnen, habe den Kopf gehoben, bin wedelnd zu Frauchen gelaufen und habe ihr die Hände geschleckt. Dann erst habe ich schnell den Napf leer gefressen. Genau so war es. Schleck – heißt in eurer Sprache so viel wie: „gerne“ oder „mag ich“ … (gerne Futter, gerne dorthin laufen, gerne Tür auf, den Geruch mag ich, „mag ich gerne“ …)

Bei einer Sache hatte sich Frauchen allerdings zu viele Gedanken gemacht: Sie hatte eine Kuscheldecke für meinen Schlafplatz erbeutet. Tja, bei meiner tollen Wolle nicht die Super-Idee. Ich habe mir einen ganz anderen Schlafplatz ausgesucht – schön kühl …

Elo Welpe Kuscheldecke nein Danke
Manche mögens kalt!

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Kommentare

JMD 9. September 2019 um 21:17

Hallo, hier spricht Frauchen: Okay, das mit der Kuscheldecke war nicht die tolle Idee. Wie die meisten angehenden Hundehalter, haben auch wir zu viel eingekauft für die erste Zeit … Am wichtigsten ist ohne Zweifel: Futter und Näpfe. Das gewohnte Futter erstmal beizubehalten, war eine sehr gute Entscheidung. Wir wollten der kleinen Maus nicht zu viel Umstellung auf einmal zumuten, damit sie schnell Vertrauen fasst.

Eine wichtige Sache haben wir übrigens aber sofort umgestellt als Toffee bei uns eingezogen ist: die Putzmittel im Haus!
Seit Toffee bei uns lebt, werden Böden, Türen, und Fensterscheiben, die sie erreichen kann, nur noch mit Wasser plus ein wenig Geschirrspülmittel geputzt. Da sind wir relativ sicher, das sie nichts Giftiges aufnimmt, wenn sie mal an der Scheibe oder dem Boden oder einer Tür leckt. Das machen Hunde ja gerne mal …

Was wir sonst noch gelernt haben:
Nicht jeder Hund mag Bälle! Toffee mag Stofftiere. Spielzeug darf nicht nach Chemie stinken und darf nicht fusseln. Fusseln und Flusen kleben im Schlund des Hundes fest und können arge Probleme machen. Einige Spielidee ohne Einkaufen zu müssen, findest Du auch hier im Blog.

Wichtiger Tipp: Für die ganze Familie ein kleines „Vokabelheft“ anlegen: Alle sagen das gleiche Wort, wenn es um die gleiche Sache geht: „Nein“ beleibt „Nein“ oder „tabu“. Ein sowohl-als-auch ist schlecht. Ganze Sätze sind zu viel – es reicht ein Wort. Den Rufnamen nie in Kombi mit „nein“ verwenden – das fällt schwer!!! Der Name soll aber immer was Tolles bedeuten: „Toffee“ rufen bedeutet: Komm spielen, komm fressen, komm Gassi … – immer was Tolles eben.

Schlafen? Ein ruhiger Rückzugsort ist so wichtig für den Hund. Hunde schlafen sehr viel und wie man weiß: „Schlafende Hunde weckt man nicht!“ Nicht jeder Hund kommt in einer Box klar. Toffee nicht! Zum Thema Box und Bettchen findet ihr auch zwei Beiträge auf diesem Blog.

Pflegen? Fehlt noch ein Satz zum Thema „Pflege“. Das gehört zum Aufbau von Vertrauen dazu. Jeden zweiten Tag im Welpenalter das Pflegen üben – erstmal als eine Art kleine Streicheleinheit oder Massage mit einer einfachen, weichen Noppenbürste aus dem Supermarkt. Maximal fünf Minuten ganz leicht mit der Bürste streicheln – der Hund muss aber ruhig dabei bleiben. Mit den richtigen „Instrumenten“ (Striegel und Co) kann man etwas warten … Das haben wir falsch gemacht. Bürsten ist daher immer noch Theater … Wir haben aber festgestellt, dass es Uhrzeiten gibt, zu denen Toffee die Prozedur besser erträgt! Finden Sie das bei Ihrem Hund auch heraus.

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